Stopp von Wasserkraft Projekten.

Drei Schluchten Staudamm ChinaVergangene Woche, am Weltwassertag (22.03.), beklagten viele Umweltschützer die enormen Belastungen für Mensch un Natur durch den Bau von Wasserkraftanlagen. Man warnte eindrücklich vor dem Bau vieler Großstaudämme, die rund um den Globus geplant sind.

In Europa: Euronatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer kritisierte, das im Balkan über 2000 Wasserkraftwerke gebaut werden sollen, dabei handelt es sich u.a. auch um die „Zerstörung“ der letzten frei fließenden Wildflüsse in Europa (Vjosa Albanien Google Maps)!

In Brasilien: Hier plane man eine gewaltige, 7,6 Km lange, Hauptstaumauer und ein dutzend weiterer Dämme. Das ergibt die dreifache Größe des Drei-Schluchten-Staudamms von China! Millionen Menschen musten umgesiedelt werden, um das Projekt durchzuführen!

  In Brasilien sieht man das Problem mehr in den ökologischen Ansätzen, denn das Projekt ist mitten im Amazonas-Regenwald geplant! Dies führe zu schwerwiegende Konsequenzen auf das allen hiesigen Lebens, so der Amazonas-Coordinator von Greenpeace.

Seit Jahren werden die Errichtungen von Großstaudämmen kritisiert. Man siedelt einfach tausende, wenn nicht sogar millionen Menschen um und führe schwere Eingriffe in die Natur aus.

Problemlösungsansätze

Um schwerwiegende Eingriffe zu vermeiden oder besser zu kontrollieren, fordern Kritiker:

  • Schärfere Standards bei Errichtung und Betrieb von Wasserkraftwerken
  • Soziale Faktoren viel stärker Berücksichtigen
  • Ökologische Faktoren stärker einbeziehen

 

Quelle: http://www.klimaretter.info/protest/nachricht/20898-umweltverbaende-fordern-stopp-von-wasserkraft-projekten

Foto: Christoph Filnköß

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